See(h)nsucht nach Wandern in Südtirol – Entdeckungstour durch Merans Seenlandschaft

Sep 28 kofler stephan
Rund um Meran gibt es einige eindrucksvolle Seen zu bestaunen. Ob kühler Bergsee oder imposanter Stausee, ob schattiges Tal oder hochalpines Bergpanorama – die Seenlandschaft rund um Meran eignet sich bestens für ausgedehnte Wandertouren und erholsame Stunden inmitten der einmaligen Natur Südtirols.

Spronser Seen


Die insgesamt 10 Spronser Seen bilden am oberen Ende des Spronser Tals die größte hochalpine Seenplatte. Bei verschiedenen Wandertouren kann man die Bergseen, die aufgrund ihrer Höhenlage von etwa 2.500 Metern selbst im Sommer noch oft von Schnee gesäumt sind, wunderbar entdecken. Für den Aufstieg gibt es verschiedene Varianten – von verhältnismäßig leicht bis anspruchsvoll. Neben guten Bergschuhen und Hochgebirgskleidung sollte man aber für eine Wanderung zu den Spronser Seen in jedem Fall eine ordentliche Kondition und gute Trittsicherheit mitbringen.

Die schnellste und einfachste Tour zur Seenplatte führt über den Jägersteig. Wer es anspruchsvoller mag, wählt die Route über die Leiteralm und durch die Taufenscharte. Die Scharte ist zwar steil und der Aufstieg kann insbesondere in den Sommermonaten schnell zur schweißtreibenden Angelegenheit werden. Dafür hat man hier auch einen herrlichen Ausblick auf Meran und den Vinschgau. Die Tour startet mit einer Fahrt mit der Hochmuthbahn. Das spart Zeit und man kann die ersten 650 Höhenmeter ganz entspannt und verhältnismäßig schnell zurücklegen. Oben angekommen geht’s auf einem Teil des Meraner Höhenweges am Südhang der Texelgruppe entlang in Richtung der Leiteralm.

Nach einer kurzen Verschnaufpause auf der Alm führt der Pfad weiter durch den Wald, bis man schließlich an den Steilhang unterhalb der Taufenscharte gelangt. Sehr steil und in kleinen Kehren geht es dann über 300 Höhenmeter zur Scharte hinauf. Von hier aus kann in 2.230 Metern Höhe den herrlichen Ausblick ins Burggrafenamt Richtung Bozen und den Vinschgau genießen. Jenseits der Scharte führt der Weg hinab zum Pfitscher Sattel wo man nach einer weiteren kleinen Tour über Stock und Stein schließlich auf die ersten beiden Spronser Seen trifft. Wer auch die höheren Seen besuchen möchte, sollte noch einmal mindestens 1,5 Stunden Zeit einplanen. Eine relativ einfache Abstiegsroute führt über den Jägersteig. In mäßigem Auf und Ab und geht es an den Nordabhängen des Mutspitzmassivs entlang bis zu Mutkopfhaus. Von hier aus geht es durch einen Fichtenwald bis zum Berggasthaus Steinegg. Der Weg zurück zur Seilbahn am Hochmut führt dann über steile Stufen, auf denen man noch einmal seine Trittsicherheit beweisen kann.

Kratzberger See in Meran 2000


Oberhalb von Meran auf einem Hochplateau am Tschögglberg befindet sich das beliebte Ski- und Wandergebiet Meran 2000. Sowohl Einheimische als auch Touristen nutzen das Naturparadies zum Erholen und Entschleunigen. In den warmen Monaten lädt das gut ausgebaute Wegenetz dazu ein, den herrlichen Panoramablick bei einer Wanderung zu genießen. Wer es actionreich mag, kann eine rasante Abfahrt mit dem Alpin Bob, einer 1,1 Kilometer langen Schienenrodelbahn, wagen. Sobald der erste Schnee fällt, verwandelt sich das Gebiet in ein wahres Skiparadies. Auf den bestens präparierten Alpin-Pisten kann man mit Skiern, Snowboard oder Schlitten Wintersport pur genießen.

Ein besonders beliebtes Wanderziel auf Meran 2000 ist der Kratzberger See. Der kleine Bergsee befindet sich auf 2.119 Metern an der Ostseite des Sarntaler Westklamms. Von hier aus hat man einen herrlichen Panoramablick hinab ins Tal. Der Überlieferung nach gehört der klare See mit dem weißen Sandstrand zu den sogenannten „brüllenden Seen“. Mit diesem Phänomen werden Seen beschrieben, die bei drohendem schlechtem Wetter hörbare Töne von sich geben. Ausgehend von Falzleben fährt man zunächst mit der Umlaufbahn bis zur Bergstation Pfiffing. Von dort aus folgt man dem Weg leicht bergauf bis zum Missensteiner Joch auf 2.126 Metern Höhe. Nun geht es über einen Teil des Europäischen Fernwanderweges hinab zum Kratzberger See. Da der Weg recht schmal und felsig ist, sollten zwei- und vierbeinige Wanderer eine ordentliche Portion Trittsicherheit mitbringen. Hat man den See dann erst einmal erreicht, sind die Herausforderungen des Abstiegs aber schnell vergessen. Am Nordufer des Sees kann man wunderbar für eine Zeit die Seele (und die Füße im Wasser) baumeln lassen.

Wanderwellness im Bio- & Wellnesshotel PAZEIDER in Südtirol


Während einem Wellness Wochenende oder einem längeren Wellnessurlaub gibt es nach einer ausgedehnten Wandertour nichts besseres, als die müden Muskeln bei einer wohltuenden Massage oder einem Aufenthalt in der Sauna zu entspannen. In unserem lichtdurchfluteten Wellnessbereich können unsere Gäste nach einem aktiven Tag zur Ruhe finden und die Erlebnisse noch einmal Revue passieren lassen. Unsere Saunen mit ihrem einmaligen Panoramablick eignen sich bestens, um wunderbar entspannt die nächste Rad- oder Wandertour zu planen und dabei die Seele baumeln zu lassen. Mit speziellen Massagen, wie der vitalisierenden Muskelenergie-Sport-Massage werden die beanspruchten Muskeln dann ruck zuck wieder wanderfit. So steht einem weiteren Ausflug in unsere herrliche Südtiroler Bergwelt nichts mehr im Wege.
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