Streichelzarte Winterhaut - Tipps für schöne Haut an kalten Tagen

Dez 30 kofler stephan
Schneeflocken tanzen durch die Luft und an den Fenstern wachsen die schönsten Eisblumen – so zauberhaft der Winter auch sein kann: für unsere Haut ist die kalte Jahreszeit echte Schwerstarbeit. Denn die ungesunde Mischung aus frostigen Temperaturen und trockener Heizungsluft sorgt nicht selten für unangenehme Spannungsgefühle, Juckreiz und Rötungen. Mit unseren Tipps für die Hautpflege im Winter kommt unser größtes Organ garantiert gut und gesund durch die kalte Jahreszeit.

Warum ist unsere Haut im Winter so trocken?


Die Haut ist mit einem sogenannten Hydrolipid-Film überzogen. Dieses Gemisch aus Schweiß und Talg wirkt wie eine Schutzbarriere und verhindert, dass zu viel Feuchtigkeit nach außen hin „verdunstet“ und die Haut austrocknet. Ist unsere Haut eisigen Temperaturen ausgesetzt, verengen sich automatisch die Blutgefäße. So soll möglichst viel Wärme im Körper gehalten werden. Das führt allerdings auch dazu, dass es zu einer reduzierten Durchblutung der Haut kommt und diese nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. So ist die Hautschutzbarriere geschwächt und die Feuchtigkeit geht verloren.

Zudem treten die Talgdrüsen der Haut bei Temperaturen unter 8°C quasi in einen Generalstreik und produzieren sehr wenige bis gar keine Lipide mehr. So wird der natürliche Fettfilm der Haut weiter geschädigt. Auf diese Weise verdunstet das Wasser auf der Hautoberfläche noch schneller und es kommt zu einem vermehrten Feuchtigkeitsmangel. Dadurch wird das Gleichgewicht der Haut empfindlich gestört – es kommt zu Rötungen, schuppigen Stellen und einer Neigung zu Entzündungen.

Pflege für die Gesichtshaut – immer schön geschmeidig bleiben


Eincremen ist immer noch die beste Hautpflege – ganz besonders nach dem Duschen oder Baden. Um die Schutzschicht der Haut zu stärken, sollte man im Winter eine besonders reichhaltige Creme zu verwenden. Viele Feuchtigkeitscremes enthalten Urea, einen künstlich hergestellten Harnstoff, der Feuchtigkeit bindet. Wer empfindliche Haut hat, sollte allerdings darauf achten, dass der Anteil an Urea nicht mehr als 10% beträgt. Auch Cremes mit pflanzlichen Ölen wie Mandel- oder Jojobaöl sind für die Pflege der Winterhaut empfehlenswert. Sie enthalten viel Linolsäure, die auch ein Bestandteil unserer Haut ist. Besonders reichhaltig wirken zudem Pflegecremes mit Shea-Butter.

Wer im Winter zu trockener Haut neigt, sollte auf Cremes mit künstlichen Emulgatoren, sogenannten PEGs, verzichten, da sie der Haut beim Waschen noch mehr Feuchtigkeit entziehen. Wenn die Haut trotz Eincremens spannt, sollte man nicht immer wieder nachcremen, sondern lieber auf eine Lotion mit höherem Fettanteil zurückgreifen. Zudem sollte man die Finger von alkoholhaltigen Gesichtswassern oder wasserhaltigen Gelen lassen, da diese Produkte die Haut ebenfalls viel zu stark austrocknen.

Zeigt her eure Hände – Winterpflege für streichelzarte Haut


Neben der Gesichtshaut sind auch die Hände im Winter besonders anfällig für spröde und rissige Stellen. Denn die Haut an den Händen besitzt nur wenige Talgdrüsen, die bei eisigen Temperaturen noch weniger Fett produzieren. Ständiges Händewaschen mit heißem Wasser und Seife greift die Schutzhülle der Haut zusätzlich an. Deshalb sollte man beim Händewaschen darauf achten, lauwarmes Wasser und hautfreundliche Seife (am besten pH-hautneutrale Produkte) zu verwenden. Danach die Hände gut abtrocknen und eincremen. Ein kleiner Tipp: trägt man die Creme auf wenn die Haut noch leicht feucht ist, werden die pflegenden Inhaltsstoffe besonders gut aufgenommen.

Bei Handcremes gilt im Winter das Motto: klotzen statt kleckern. Cremes mit Olivenöl, Urea oder Nachtkerzenöl sind besonders reichhaltig und schützen die dünne Hautbarriere an den Händen außerordentlich gut. Lotionen mit Panthenol und den Vitaminen A und E fördern zudem die Regeneration wenn die Haut bereits wund ist. Wer unter besonders trockenen Händen leidet, sollte sich auch regelmäßig eine Handmaske gönnen. Dazu kann man die Hände einfach mit besonders reichhaltiger Creme einreiben und dünne Baumwollhandschuhe überziehen. Dann einfach über Nach einwirken lassen, so können die Nährstoffe besonders gut einziehen. Bei kalten Außentemperaturen ist es zudem natürlich unbedingt empfehlenswert, Handschuhe zu tragen, um die Hände vor Kälte und Wind zu schützen.

Körperpflege im Winter – die Mischung macht’s


Nicht nur die Haut an Gesicht und Händen wird durch die Kälte strapaziert, auch der restliche Körper braucht in der kalten Jahreszeit besondere Zuwendung. So empfiehlt es sich im Winter statt zur Bodylotion öfters mal zum Körperöl zu greifen. Trägt man es direkt nach dem Duschen auf die noch leicht feuchte Haut auf, zieht es zügig ein ohne fettige Spuren zu hinterlassen. Auch Duschöle haben eine rückfettende Wirkung und sind im Winter eine gute Alternative zu Duschgel.

In der kalten Jahreszeit sollte man möglichst nicht mehr als einmal pro Woche ausgedehnte Wannenbäder genießen, denn durch den langen Kontakt mit dem warmen Wasser wird die Haut stark entfettet. Auch Schaumbäder sind im Winter nicht empfehlenswert, da sie aufgrund der darin enthaltenen Tenside das Fett aus der Haut lösen. Wer nicht ganz aufs Badevergnügen verzichten will, sollte pH-neutrale und rückfettende Badezusätze verwenden, die der Haut das zurückgeben, was das Wasser ihr entzieht.

Lippenpflege im Winter – Schutz und Pflege für kleine Sensibelchen


Die Lippen gehören zu den sensibelsten Stellen des Körpers. Denn die Haut an den Lippen ist nicht nur fast 70 Prozent dünner als die Haut am restlichen Körper, sie hat auch besonders wenige Talgdrüsen. Spröde und rissige Lippen gehören deshalb für viele Menschen im Winter zur Tagesordnung. Spezielle Pflegestifte mit natürlichen Ölen versorgen die Lippen mit den so dringend benötigten Nährstoffen und stärken die anfällige Hautbarriere.

Da die Lippen einen niedrigen hauteigenen UV-Schutz besitzen, sollte man bei der Winterpflege Produkte mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Insbesondere beim Skifahren oder bei einer Schneewanderung sollte man Gesicht und Lippen unbedingt mit Sonnenschutz pflegen, da der Schnee bis zu 90 Prozent der Sonnenstrahlen reflektiert und so zu einer noch stärkeren Beanspruchung der Haut führt.
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