„Den Moment leben“ – Kaffeegenuss für alle Sinne

Sep 13 kofler stephan
Kaffee gehört zu einem der beliebtesten Getränke weltweit. Ob klassischer Filterkaffee, sanfter Cappuccino oder kräftiger Espresso – das koffeinhaltige Heißgetränk ist international ein echter Dauerbrenner und verbindet immer wieder Menschen miteinander. Doch warum ist die „Faszination Kaffee“ für uns so zeitlos und sorgt gleichzeitig immer wieder aufs Neue für Überraschungen?

Kaffee und Gesundheit – ziehen sich Gegensätze an?


Obwohl weltweit beliebt, wurde Kaffee früher oft als gesundheitsschädlich verschrien. Schlecht fürs Herz, entwässernd, aufputschend – diese und andere Argumente gegen den Koffeinkonsum mussten sich leidenschaftliche Kaffeetrinker oft genug anhören. Heute belegen zahlreiche Studien, dass Kaffee keineswegs schädlich ist, sondern sogar gesundheitsfördernd wirken kann. Vor allem der Nachweis von Antioxidantien im Kaffee hat sich maßgeblich auf das neue Image des koffeinhaltigen Genussmittels ausgewirkt. Diese sekundären Pflanzenstoffe schützen vor freien Radikalen und gelten daher als wahre Wunderwaffe unter anderem gegen Krebszellen. Laut einer Studie aus dem Jahr 2005 ist Kaffee für unseren Körper neben frischem Obst und Gemüse der wichtigste Lieferant für Antioxidantien.

Aber Kaffee kann noch mehr. Die enthaltene Chlorogensäure wirkt sich unter anderem schützend auf Dickdarm und Leber aus und kann so Erkrankungen dieser Organe vorbeugen. Zudem regt Kaffee die Verdauung an und führt dazu, dass der Nahrungsbrei schneller aus dem Darm ausgeschieden werden kann. Laut einer Studie erkranken Kaffeetrinker seltener an Parkinson, da das Koffein die Konzentration des Botenstoffes Dopamin an bestimmten Nervenzellen im Gehirn stabilisiert. Und auch Kariesbakterien und Plaque wirkt frischer Kaffee nachweislich entgegen. Damit der Kaffee förderlich auf die Gesundheit wirken kann, ist eines besonders wichtig: in Maßen genießen! Denn übermäßiger Kaffeekonsum kann für den Körper schnell unangenehme Folgen haben. Daher empfehlen Wissenschaftler die Menge von vier Tassen Kaffee pro Tag nicht zu überschreiten.

Kaffee ist nicht gleich Kaffee – das kleine 1x1 der Zubereitung


Zum ersten Mal wurde der Kaffee im 9. Jahrhundert im Südwesten Äthiopiens erwähnt. Durch Sklavenhändler gelangte er vermutlich im 14. Jahrhundert nach Arabien, wo er allerdings wahrscheinlich erst ab Mitte des 15. Jahrhunderts geröstet und getrunken wurde. Heute wird Kaffee in mehr als 50 Ländern angebaut. Dabei sind die am weitesten verbreiteten Kaffeearten die Arabica-Bohne und die Robusta-Bohne. Je nach Kultur, nationalen Gepflogenheiten und persönlichem Geschmack gibt es verschiedene Arten, Kaffee zuzubereiten.

Grundsätzlich wird zur Herstellung des Getränks die Bohne geröstet und gemahlen. Je nach Zubereitungsart ist der Röst- und Mahlgrad dabei unterschiedlich ausgeprägt. Ein Klassiker der Kaffeezubereitung ist der Direktaufguss. Hierbei wird der gemahlene Kaffee mit erhitztem, nicht kochendem Wasser aufgegossen. Insbesondere in Frankreich wird der Direktaufguss häufig unter Verwendung einer Pressstempelkanne durchgeführt. Dabei wird der Kaffeesatz wenigen Minuten nach dem Aufguss mithilfe eines Drahtgeflechts nach unten gedrückt und bleibt so beim Ausschank in der Kanne zurück. Beim Kannenaufguss wird fast kochendes Wasser über das Kaffeepulver in der Kanne gegossen und die Flüssigkeit anschließend durch ein Metallsieb in die Tasse eingeschenkt.

Die in Mitteleuropa und Nordamerika wohl am weitesten verbreitete Art, Kaffee zuzubereiten, ist der Filterkaffee. Dabei wird heißes Wasser tröpfchenweise dem in einem Kaffeefilter befindlichen Kaffeepulver zugeführt und in eine Kanne oder Tasse gefiltert. Um den insbesondere in Italien weitverbreiteten Espresso zuzubereiten, wird Wasser unter hohem Druck durch das feingemahlene Kaffeepulver geleitet. Durch diese Methode verfügt der Espresso über einen hohen Koffeingehalt und bildet die sogenannte Crema, einen Schaum aus Kaffeebohnenölen. Unter Zugabe von Milch oder Milchschaum wird Espresso zudem auch als Cappuccino oder Latte Macchiato unters kaffeetrinkende Volk gebracht.

In Vietnam wird mit dem Cà phê sữa ein Kaffee mit gezuckerter Kondensmilch angeboten. Die verwendete Kaffeemischung ist sehr dunkel, hat eine gröbere Körnung und einen leicht nussig-schokoladigen Geschmack. Zur Zubereitung des sogenannten Türkischen Kaffees wird sehr fein gemahlener Kaffee mit reichlich Zucker und Wasser in einem Kupferkesselchen aufgekocht und samt dem Kaffeesatz in die Tasse gegossen. Da der Kaffee sehr stark und bitter ist, werden manchmal noch Gewürze wir Kardamom, Zimt oder Rosenwasser hinzugefügt. Um den Kaffeesatz in der Schale oder Tasse nicht aufzuwirbeln, wird der Türkische Kaffee traditionell aus dem Gefäß geschlürft, ohne dieses zu stark zu kippen.

Kaffeegenuss für alle Sinne im Wellnesshotel Pazeider


Auch bei uns im Pazeider kommen Kaffee-Fans auf ihre Kosten. Schon bei der Anreise erwartet unsere Gäste auf Wunsch ein feiner Espresso – und das frisch vom Chef zubereitet. Unser Versprechen an Sie: unser Espresso ist ein Genuss für alle fünf Sinne. Das beginnt schon bei unseren Maschinen: mit einer Mischung aus italienischer Handwerkskunst und deutscher Genauigkeit ist ihr zeitlos schönes Design eine wahre Augenweide, die man einmal live und in Farbe gesehen haben muss. Nun geht es an die Zubereitung des Espresso. Schon gleiten die Bohnen in die Mühle der Espressomaschine hinab und werden dort sanft gemahlen.

Der einmalige Duft, der einem nun in die Nase steigt weckt Erinnerungen, erfrischt die Lebensgeister und macht einfach gute Laune. Unsere hochwertigen Kaffeemaschinen extrahieren den Espresso quasi lautlos. Kein Quietschen oder Vibrieren, nur ein Hebel der langsam nach unten gleitet und die Essenz des Kaffees, die ihren Weg in die Tasse findet – ein wahrhaft magischer Moment. Serviert wird der Espresso in einer gusseisernen Espressotasse. Dieses außergewöhnliche haptische Erlebnis steigert die Vorfreude auf den bevorstehenden Kaffeegenuss. Und nun: ein Schlückchen vom Paradies. Wasser aus unserer eigenen Quelle und hochwertige Bohnen der Sorten Arabica und Robusta verbinden sich zu einem Aroma, dass intensiv und nussig, schokoladig, angenehm in der Säure und mit einer wunderbaren Crema die Geschmacksnerven streichelt. Mit diesem kleinen großen Genuss beginnt der Urlaub im Hotel Pazeider besonders sinnlich und macht Lust auf das Mehr an Entspannung und Wohlgefühl, das unsere Gäste in unserem Wellnesshotel in Südtirol erwartet.
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