1482326699 4 Wellness- & Biohotel in Südtirol - Pazeider: Eine Vision für eine bessere Zukunft 1366364900 INHALT 1482326930 17

Wir lieben Innovation.
Eine Vision für eine bessere Zukunft.

Zitat:
Eine Speise soll so schmecken, wie sie aussieht.“
Curnowsky, ein französischer Restaurantkritiker in den 20 Jahren, der bei den Köchen hoch angesehen war. Er war ein zentraler Mitwirkender beim Michelinführer. Der Reifenhersteller Michelin hat Curnowsky beauftragt, die Restaurants im ganzen Land zu testen, damit andere Autofahrer die getesteten Restaurants ihrerseits besuchten und so den Verbrauch der Reifen förderten.

Was hat das nun mit unserem Entschluss zu tun, Biohotel in Meran zu werden?

Betrachten wir doch einmal die wahre Qualität der Speisen:
Woran erkenne ich denn die Güte eines Produktes?
Ein guter Freund sagte einmal:
„Wenn du wissen willst, ob ein Produkt wirklich gut ist, dann konsumiere Übermengen davon“. Wenn du dich dann am nächsten Tag immer noch gut fühlst, hat das Produkt den Test bestanden. Fühlst du dich hingegen abgespannt und kraftlos mit Kopfschmerzen, spricht das ganz konkret dagegen. Zu oft bemerkte ich, dass der Geschmack z.B. einer Tomate lange nicht mehr der einer „wirklich gut schmeckenden Tomate“ entsprach. Die Tomate vom eigenen Garten war da schon etwas ganz anderes. Im Normalfall unbehandelt, also nicht chemisch behandelt. Also Bio.

Der Genuss, und somit die Unterstützung der Lust am Essen, war u.a. treibende Kraft für den Entschluß hochwertige Produkte zu kaufen. Immer schon suchte ich besondere Produkte, die ein Land typisch beschreiben. Pecorino (Schafskäse) aus Sardinien, echtes Extravergine Olivenöl aus Sizilien und Südtiroler Bauernspeck ohne Pökelsalz – nur um einige Beispiele zu nennen. Oder denken wir nur an den Espresso. Ich suchte Menschen, die Echtheit und Geschmacksvielfalt in ihren Produkten transportierten. Und eben diese Produkte waren zum Großteil aus biologischer Kulturhaltung.

Nur das Beste für unsere Gäste: biologische Zutaten

Dieser Unterschied ließ mich nachdenken. Immer häufiger ertappte ich mich dabei, biologische Zutaten zu kaufen, da hier der Geschmack besser und auch wirklich authentischer schien.
Denken wir nur an die Glyphosat-Thematik:
Wie kann es nur sein, dass trotz belegbare Rückstände dieses Giftes z.B. im Bier und Spielsachen für Kindern -  immer noch die Politiker darüber diskutieren, ob dieses Gift noch verwendet werden dürfe oder nicht? Die Welt dreht sich doch irgendwie „falsch“.

Gesundheit und Sicherheit sollte doch wirklich nicht zur Diskussion stehen.

Aufgrund all dieser Gedanken, warum dann nicht 100 % Bio? 

Denken wir als weiteres Beispiel an die Umwelt:
Für einen Gast benötige ich statistisch gesehen rund  2 ha Grund und Boden, um diese Person zu ernähren. Nun bei 100 Gästen sind das schon mal 200 ha Grund. In der konventionellen Anbaumethode werden hier Chemie wie Pestizide, Fungizide, Wachstumsbeschleuniger usw – also Schadstoffe – verwendet, die nicht nur der Biene ein Leben unmöglich machen. Stirbt die Biene dauert es nicht mehr lange, bis der Mensch darauf folgt.

Biologische Anbauweise ohne Chemie

Bei biologischer Anbauweise wird keine Chemie verwendet, die dem Boden und der Tierwelt schaden. Die Biene kann sich hier entwickeln und vermehrt sich. Und die Produkte schmecken zudem einfach viel besser. Unterstützen wir doch jene Bauern, die biologisch arbeiten und entziehen somit den konventionell Arbeitenden die Geldmittel. Also nur durch den Konsum von Biologischer Ware unterstützen wir die Bio Anbaumethode und vermindern automatisch die konventionelle.

Weiters gehört zum "biologisch" denkenden Menschen auch die Ideologie der Nachhaltigkeit. Sprich verhalte dich so, damit auch deine Kindeskinder noch Freude am Planeten Erde haben.
Unsere neuen Zimmer sind so gemacht worden, dass ein Gast sich auch in 20 Jahren darin noch wohlfühlen kann. Ohne überdesignten Schnickschnack was heute in und morgen out ist und somit wieder ersetzt werden müsste, das den Müllberg unnötig wachsen ließe.

Auch der Begriff „Mache dir deine Welt Untertan“ erhält eine andere Dimension: Nämlich lebe mit den Tieren so, dass diese auch ein "Tier-würdiges" Leben führen dürfen. Beispielsweise kommt unser Speck von glücklichen Schweinen aus biologischer Tierhaltung und wird in Südtirol gemacht ohne Pökelsalz – also ohne Salpetersäure. 

Der Energiekonsum wird hinterfragt und sollte mit erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind und Holz erzeugt werden, z.B. erhalten wir viel Energie aus Solarpanele vom Dach. Weiters trocknet unser Wäschetrockner mit Hitze aus Heißwasser und nicht mit Hitze aus Strom. All die Fenster der Schlafzimmer sind Dreischichtverglasung, die Wände sind stark wärmegedämmt und die Komfortlüftung ermöglicht 23 ° Celsius mit minimal Energieaufwand inklusive 100% Frischluft. 

Der CO2-Fußabdruck ist Thema und wird in der weiteren Entwicklung des Hotels berücksichtigt. Umweltfreundliche Materialien finden in der zukünftigen Bausubstanz Verwendung.

Heute schon wird sensibel auf die Verwendung von Materialien im Wellness- & Biohotel Pazeider geachtet: Holz, Stein, Glas und Stahl sind die Materialien, die im Hotel vorherrschen. Selbstredend, dass Pflanzen auch echt und keine Imitationen sind.

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