Die Landesfürstliche Burg

Die Landesfürstliche
Burg Die Landesfürstliche Burg in Meran wurde Mitte des 15. Jahrhunderts von Erzherzog Sigmund, Sohn Friedrichs IV. von Österreich erbaut. Ein Grund, des liebenswürdigen und gutmütigen Erzherzog Sigmund, die Stadtburg in Meran zu bauen war mit Sicherheit um seiner geliebten Frau, Eleonore aus Schottland, das Einleben in der Fremde zu erleichtern. Die Landesfürstliche Burg stammt aslo nicht aus der Zeit der Margaretehe Maultasch, wie vielfach angenommen wurde. Erzherzog Siegmund verwendete die Burg unter anderem als Regierungssitz, obwohl Innsbruck, Meran der ursprünglichen Hauptstadt Triols ihren Zweck bereits entzogen hatte. In späterer Zeit wurde die Landesfürstliche Burg wohl stark vereinsamt. Wir wissen nur noch von einem kurzen Aufenthalt des Kaiser Maximilian I. des „letzten Ritters“, wovon Stube und Kammer im ersten Stock dem Namen „Kaiserzimmer“ erhielten. So verwahrloste die Burg im Laufe der Zeit Stück für Stück einzig die Kapelle blieb hievon einigermaßen verschont. Die Landesfürstliche Burg zu Meran, besser gesagt, das einfache Stadtwohnhaus der Landesfürsten mitten unter ihren Bürgern, kann heute als wertvolles und mühe volle restauriertes Zeitdokument besichtigt werden. Die Burg selbst ist ein im unregelmäßigen Rechteck errichteter, niedriger Bau mit zinnengekrönten Mauern, zwei Erkern und einem Turmaufsatz besichtigt werden. Das alles in der hübschen Grünanlage, wirkt malerisch wie ein verzaubertes Schlösschen wenn man durch das große Rundbogentor in den reizvollen Innenhof eintritt. Besichtig werden können das Jungfernzimmer, die Stube, das „Kaiserzimmer“ (mit seinen wunderbaren Fresken)sowie wenn man der Wendeltreppe in das zweite Stockwerk folgt, ein geräumiger Vorsaal, ein Speisezimmer, das Musikzimmer ( mit Instrumenten aus dem 17. und 18. Jahrhundert), das Spielzimmer, der Aufenthaltsraum, das „Schreibstübl“ und als Besonderheit die Kapelle welche noch fast zur Gänze original erhalten ist.

Wegbeschreibung: Wir flanieren durch die Meraner Lauben in Richtung Nikolaus Dom, zweigen dann jedoch wo die unteren Lauben in die oberen Lauben übergehen nach Links ab. Etwa 200 Meter weiter stehen wir bereits direkt vor der wunderschönen und heute zur Gänze mit Efeu bewachsenen Landesfürstlichen Burg. Auf dem Rückweg können wir an stelle von der Laubengasse weiter gerade aus spazieren bis wir die Meraner Promenade erreichen und uns von dieser entlang der Passer zurück führen lassen.

Entfernung vom Hotel Pazeider in Marling:
Mit Bahn 10 Minuten bis Meran BHF
Mit Auto 10 Minuten bis Meran (Thermenparkplatz)

Gesamtgehzeit: ca ¾ Stunde
Höhenunterschied: kaum
Schwierigkeitsgrad: leicht auf mit Kinderwagen möglich
Beschilderung: problemlos
Ideale Jahreszeit: Frühjahr zur Blüte (das auf der Promenade, von den Stadtgärtnern gezauberte Blütenmeer)

Bio- & Wellnesshotel PAZEIDER
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